Skihelm Test

Auf Skihelmetest.de listen wir die Skihelm Testsieger der anerkannten und glaubwürdigen Testinstitute wie Stiftung Warentest oder ÖkoTest. Darüber hinaus halten wir für Sie nützliche Tipps zum Skihelmkauf bereit.

Die Skisaison 2017 hat begonnen. Doch bevor es auf die Piste geht, sollten Sie sich unbedingt einen sicheren Skihelm oder Snowboardhelm zulegen. Nicht nur der Skiunfall von Michael Schumacher hat gezeigt, wie wichtig ein Kopfschutz beim Skifahren ist – in Deutschland verunglücken jährlich etwa 40.000 Skifahrer. Ein Helm kann dabei Kopfverletzungen abmildern oder je nach Aufprallgeschwindigkeit sogar verhindern. Die Ergebnisse des Skihelm Test 2017 haben wir für Sie aufgelistet. Bei den getesteten Modellen handelt es sich um namhafte Hersteller wie Giro, Uvex, Head, Casco oder Atomic. Die Testsieger von Stiftung Warentest finden Sie in der nachfolgenden Tabelle zum Vergleich. Wenn Sie für Ihr Kind einen neuen Skihelm benötigen, schauen Sie in den Kinderskihelm Test.

Übersicht der Skihelm Testsieger von Stiftung Warentest – Vergleichstabelle

      
Platz

Testsieger

2

3

4

5

HerstellerCascoUvexGiroATOMICHead
ModellSP-6 Airwolfp1usNine MipsSavor LFVarius
Preis*ca. ab 177,00 € bei
ca. ab 63,00 € bei
ca. ab 98,00 € bei
ca. ab 79,00 € bei
ca. ab 103,00 € bei
Gesamturteil Stiftung Warentest Gut (2,0)Gut (2,0)Gut (2,1)Gut (2,3)Gut (2,3)
Bewertung
- Details
- Zum Testbericht

- Details
- Zum Testbericht

- Details
- Zum Testbericht


- Details

- Details
Passende SkibrillenFX-70 MagnetLink
SnowMask
Fire Flash
Snow Strike
Hypersonic
Compass
Onset
Contact
Revell
Photocromic
Horizon
Eigenschaften
KonstruktionIn-MoldHardshellIn-MoldHardshellIn-Mold
Verfügbare Größen (cm)52-54 (S)
54-58 (M)
58-62 (L)
52-55
55-59
59-62
52-55,5 (S)
55,5-59 (M)
59-62,5 (L)
62,5-65 (XL)
53-56
56-59
59-62
52-55
56-59
60-63
GrößenanpassungssystemCasco Disc fit Vario / VerstellradIAS (Individual Adapting System) / VerstellradGiro In Form Fit System / VerstellradAdjustable Fitting System (A.F.S.)3D Fit / Verstellrad
Gewicht (mittlere Größe)ca. 620gca. 480gca. 450gca. 550gca. 490g
VerschlussSteckverschlussRasterverschlussSteckverschlussSteckverschlussSteckverschluss
Belüftungsöffnungen121210812
Regulierbare Belüftung
Einsatzgebiete
EinsatzzweckFreizeit / AllroundFreizeit / AllroundFreizeit / AllroundFreizeit / AllroundFreizeit / Allround
Ski
Snowboard
Features
Skibrillenhalterung
Kamerahalterung
Abnehmbare Ohrenpolster
Audiokompatibel
Prüfnorm
CE EN 1077 (A/B)
ASTM F2040k.A.
Vorteile
  • Tüv Süd und GS geprüft
  • Magnet Link zur Befestigung der Skibrille
  • Innenausstattung wechsel- und waschbar
  • Klimaautomatik für optimale Belüftung
  • Horizontale und vertikale Größen-Feinjustierung
  • Innenausstattung wechsel- und waschbar
  • Integrierte Kopfbandhalterung für Skibrille
  • Sehr leicht
  • Seitlicher Aufprallschutz (MIPS)
  • TuneUp Audio System nachrüstbar
  • Einstellung der vertikalen Neigung (für Brillenträger)
  • Ohrpads Audiokompatibel
  • Umgebungsgeräusche gut wahrnehmbar
  • Gute Belüftung durch integriertes Ventilationssystem
Nachteile
  • Höheres Gewicht
  • Lüftung nicht verschließbar
  • Umgebungsgeräusche gedämpft wahrnehmbar
  • Abgesetzte Skibrille kann über den Helm nach hinten rutschen
  • Fahrgeräusche deutlich hörbar
  • Belüftung nicht verschließbar
  • Polster lassen sich nicht alle wechseln
  • Spezielle Passform (Passt nur auf wenige Köpfe)
Link zum HerstellerCascoUvexGiroAtomicHead

 

 

Quelle: Skihelme und Snowboardhelme: 10 Markenhelme im Test,  test.de

Die besten Helme im Detail


Der Testsieger – Casco SP-6 Airwolf

Der Casco SP-6 Airwolf punktet mit sehr guter Stoßdämpfung und sehr guter Durchstichfestigkeit. Auch Riemen und Schloss konnten die Stiftung Warentest überzeugen. Damit macht er insgesamt eine sehr gute Figur im Bereich des Unfallschutzes. Ebenso in der Handhabung schneidet der Casco SP-6 Airwolf gut ab.  Bei der Schadstofffreiheit erhält der Skihelm das Prädikat sehr gut. Einziger Nachteil: Mit ca. 620g bei mittlerer Größe wiegt der Helm ca. 140g mehr als der Uvex p1us, welcher ebenfalls mit einer Gesamtnote von 2,0 aus dem Test als Testsieger hervorgeht. Auch die nicht verschließbare Lüftung hatte kleine Punktabzüge zur Folge, wenn auch nur im geringen Maße. Zum ausführlichen Testbericht

Der zweite Testsieger – Uvex p1us

Der Skihelm aus dem Hause Uvex punktet wie auch der größte Konkurrent (SP-6 Airwolf von Casco) mit guter Stoßdämpung und einer sehr guten Durchstichfestigkeit. Riemen und Schloss sind etwas weniger belastbarer, dennoch noch im befriedigenden Bereich. Bei der Handhabung und Komfort schneidet er sogar noch etwas besser als der SP-6 Airwolf ab, wenn auch nur geringfügig. Die Schadstofffreiheit wurde von den Testern ebenfalls mit einem „Gut“ bezeichnet. Die Tester merkten zudem an, dass Umgebungsgeräusche etwas gedämpft wahrgenommen werden (subjektives Empfinden). Zum ausführlichen Testbericht

Perfekt für Brillenträger – Giro Nine Mips

Die vertikale Neigung ist bei dem Nine Mips von Giro einstellbar. Damit eignet er sich insbesondere für Brillenträger sehr gut. Beim Unfallschutz erhält der Nine Mips das Testurteil „Gut“. Wie auch seine Vorgänger punktet er insbesondere bei der Durchstichfestigkeit und der Stoßdämpfung. Im Bereich des Komforts und der Schadstofffreiheit macht der Helm ebenfalls eine gute Figur. Für beide Bereiche erhält der Nine Mips die Wertung „Gut“. Der Nine Mips ist übrigens mit ca. 450g einer der leichtesten Helme aus dem Test. Zum ausführlichen Testbericht

Unauffällig im Design – Atomic Savor LF

Der Savor LF sitzt bequem und ist dank des Adjustable Fitting Systems (A.F.S.) einfach und schnell anpassbar. Beim Unfallschutz landet der Savor LF von Atomic mit einem guten Wert im Mittelfeld. Auch bei der Handhabung und Komfort sowie bei der Schadstofffreiheit kann der Savor LF sich sehen lassen. Mit ca. 550g (gemessen bei einer mittlerer Größe) ist der Helm einer der schwersten aus dem Skihelm Test. Umgebungsgeräusche sind zudem gut wahrnehmbar. Das führt allerdings auch dazu, dass Fahrgeräusche deutlich wahrzunehmen sind.

Guter Helm mit spezieller Passform – Head Varius

Der Head Varius erwies sich im Test der Stiftung Warentest als Helm, welcher eine sehr spezielle Passform besitzt und damit nur auf wenige Köpfe passt. Wenn er aber passt, dann überzeugt der Helm sowohl mit guten Eigenschaften beim Unfallschutz und einer sehr guten Bewertung hinsichtlich der Schadstofffreiheit. Bei der Handhabung profitiert der Vario zudem durch das integrierte Ventilationssystem, welches für eine optimale Belüftung beim Fahren sorgt.

Testverlierer – Diese Helme fielen durch!

Im Skihelm Test der Stiftung Warentest erhielt ein Helm nur das Urteil „Ausreichend“. Ein weitere Skihelm fiel aufgrund von Schadstoffbelastungen im Kinnriemen komplett durch („Mangelhaft“)


Salomon Ranger2 – guter Helm, erfüllt aber nicht die EN 1077A

Bei der Zertifizierung werden grundsätzlich zwei verschiedene Klassen unterschieden. Skihelme, welche die Klasse B erfüllen, reichen für Hobby Skifahrer aus. Rennläufer sollten hingegen eher zu einem Klasse A zertifiziertem Helm greifen. Da Klasse A Helme auch die Ohren schützen (Helmschale reicht bis unter das Ohr), kann man sie dadurch leicht von Klasse B Helmen unterscheiden. Im Skihelm Test hat die Stiftung Warentest alle Helme auf Basis der Klasse A Anforderungen getestet. Erfüllte ein Helm diese Anforderung in irgendeiner Disziplin nicht, konnte dieser nur noch mit „Ausreichend“ bewertet werden. Bis auf den Salomon Ranger2 erfüllten  alle Helme diese Anforderung. Der Ranger2 konnte allerdings beim Test auf Durchstichfestigkeit nur die Anforderung der Klasse B erfüllen.

POC Fornix – Krebserregende Stoffe im Kinnpolster

Der Fornix aus dem Hause POC fiel komplett durch (Testurteil: „Mangelhaft“). Im Kinnriemen und Polster stellten die Tester hohe Mengen an krebserregenden Stoffen fest.

Skihelm Test von Ökotest

Auch Ökotest hat im Jahre 2015 10 unterschiedliche Produkte unter die Lupe genommen. Da die Hersteller jedes Jahr neue Modelle auf den Markt bringen, können diese teilweise bereits veraltet sein. Das heißt aber natürlich nicht, dass diese Helme schlecht sind.

Diese Skihelme sind „Gut“

Skihelm Kaufberatung – darauf müssen Sie achten!

  • Der Ski- oder Snowboardhelm sollte unbedingt die CE EN 1077 A/B Norm erfüllen (alle Modelle in der obigen Vergleichstabelle erfüllen diese Norm). Mehr zur CE EN 1077 erfahren Sie hier.
  • Der Helm muss fest, darf aber nicht zu eng sitzen. Bei geschlossenen Kinnriemen darf sich der Helm bei Druck auf die Stirnseite der Helmschale nicht nach hinten bewegen lassen oder wackeln. Ebenfalls sollte der Helm auch bei unverschlossenem Kinnriemen bei plötzlichen Bewegungen nicht verrutschen.
  • Nicht jede Skibrille passt zu jedem Helm. Die Skibrille sollte unbedingt passend zum Helm gekauft werden. In der obigen Tabelle haben wir Ihnen zum Skihelm passende Brillen mit aufgeführt. Wenn Sie die Skibrille nicht online, sondern im Laden kaufen wollen, nehmen Sie am besten den Skihelm mit
  • Achten Sie auf einen austauschbare Innenausstattung. Durch das Schwitzen kann diese nach mehrmaliger Benutzung unansehnlich werden. Ist sie herausnehmbar lässt sich diese einfacher reinigen oder austauschen.
  • Achten Sie auf das Produktionsdatum des Skihelmes. Dies sollte nicht allzu lange in der Vergangenheit liegen. Der TÜV Süd empfiehlt den Skihelm aus Sicherheitsgründen maximal 5 Jahre zu nutzen. Liegt das Datum beim Kauf schon sehr weit in der Vergangenheit, können Sie den Helm weniger lang tragen. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber Wann den Skihelm austauschen?
  • Bei der Anprobe des Helms sollten Sie darauf achten, dass sich der Verschluss auch mit Handschuhen leicht Öffnen und Schließen lässt.
  • Achten Sie auf eine gute Belüftungs-bzw. Wärmefunktion. Damit kühlt der Helm an warmen Tagen und wärmt, wenn es wieder kälter wird. Ein klarer Vorteil im Vergleich zur Skimütze unter der Fahrer bei starker Sonne und körperlicher Betätigung schnell schwitzt.

Schützt ein Skihelm beim Unfall überhaupt?

Leider haben viele Vorfälle in der Vergangenheit gezeigt, dass auch mit Skihelm schwere Kopfverletzungen auftreten können. Hierbei handelt es sich aber meist um sehr schwere Unfälle. Bei mittleren bis kleinen Unfällen kann ein Skihelm dennoch das Verletzungsrisiko deutlich minimieren.

Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) hat Skihelm Tests durchgeführt, bei denen Skifahrer-Dummys  bei 50 km/h mit dem Kopf gegen einen anderen stehenden Dummy prallten. Dabei wurde der Kopf mit dem 93-fachen des Körpergewichtes belastet. Kritiker führen an, dass bei dieser Wucht ein Skihelm nahezu wirkungslos ist. Doch die meisten Verletzungen beim Skifahren sind “Bagatellverletzungen”. Und die lassen sich mit einem Kopfschutz meist verhindern. Tests haben gezeigt, dass Kopfstöße bei geringen Geschwindigkeiten, die ohne Helm zu Gehirnerschütterungen führen würden, mit Helm kaum ernsthafte Verletzungen nach sich ziehen. Es sind also gerade die kleineren Unfälle, bei denen Skihelme wahre Wunder bewirken. Neben dem Aufprallschutz verhindert ein Skihelm auch effektiv Schnittwunden, die bspw. durch herabhängende Äste entstehen können.

Gibt es eine Skihelmpflicht in Deutschland?

Nein, bisher gibt es in Deutschland für Skifahrer keine Helmpflicht. Auch in der Schweiz und in Frankreich gibt es keine Skihelmpflicht. In Österreich und Italien hingegen schon. Unabhängig davon, ob eine Skihelmpflicht an Ihrem Urlaubsort existiert, raten wir dringend dazu immer einen Helm zu tragen, wenn Sie auf der Skipiste unterwegs sind.

Wer ohne Ski- oder Snowboardhelm fährt, trägt bei einem Unfall eine Teilschuld!

Wenn eine andere Person einen Unfall verschuldet und Sie dabei verletzt werden, können Sie Schadensersatz einfordern. Wenn Sie beim Unfall allerdings keinen Skihelm trugen, so müssen Sie unter Umständen die Hälfte der Behandlungskosten selbst tragen. Zumindest dann, wenn ein Helm die Verletzungen gemindert hätte. So hat es das Oberlandesgericht München in einem Urteil beschlossen (vgl. OLG München, Az.: 8 U 3652-11).

Was bedeutet die Prüfnorm CE EN 1077?

Die europäische Norm CE EN 1077 legt für Ski- und Snowboardhelme bestimmte Sicherheitskriterien fest, die den Belastungsstandard eines durchschnittlichen Fahrers entsprechen. Nach dieser Norm zertifizierte Helme werden unter anderem zwei wichtigen Sicherheitsprüfungen unterzogen:

  • Stoßdämpfungsprüfung: Mittels eines Prüfkopfes wird der Skihelm auf Stoßdämpfung untersucht. Dabei werden die wirkenden Kräfte an verschiedenen Aufprallpunkten (frontal, seitlich, hinten) gemessen
  • Durchstichfestigkeit bzw. Durchdringungsprüfung: Es muss sichergestellt werden, dass spitze Gegenstände – z.B. ein Skistock – den Helm nicht durchdringen können.

Kaufen Sie unbedingt nur Skihelme mit der Norm CE EN 1077.  Alle Modelle in der obigen Vergleichstabelle erfüllen diese Norm. Generell werden 2 verschiedene Klassen bei Helmen unterschieden.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Klasse A und Klasse B Helmen?

  • Klasse A Helme: Schläfen- und Ohrenbereich müssen bei dieser Variante von der Helmschale (Vollschalenhelm) bedeckt sein. Zudem müssen Klasse A Helme eine höhere Durchdringungsfestigkeit (Schutz gegen spitze Gegenstände) erfüllen. Kleinere Öffnungen zur Belüftung und zum Hören sind jedoch erlaubt. Klasse A Helme eignen sich daher für Rennläufer und Freeride.
  • Klasse B Helme: Diese Helme kommen nicht ganz an das Schutzniveau der Klasse A Helme heran. Daher sind sie aber auch meist komfortabler zu tragen. Sie eignen sich für alle Hobbyskifahrer. Erkennen können Sie diese Helme an einer kleineren Helmschale (Halbschalenhelm), welche nicht die Ohren komplett mit einschließt. Durch diese Bauform ist die Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen deutlich besser als bei Klasse A Helmen.

Wie unterscheiden sich In-Mold, Hardshell und Hybrid Helme?

In-Mold –  Helme für gemäßigte Skiläufer und Hobbyskiläufer

Bei der Produktion wird eine schlagfeste Außenschicht (Polycarbonat) mit einer Innenschale (expandiertes Polysterol (EPS)) unter Druck und Hitze miteinander verschmolzen. Dadurch entsteht eine nahezu untrennbare Verbindung. Die Außenschale wird dabei sehr dünn gehalten. Damit können einige Gramm Gewicht eingespart werden. Durch dieses Produktionsverfahren sind sie dadurch im Schnitt ca. 50g leichter als Hardshell Helme. Die Helmschalen verfügen meist über große Belüftungsöffnungen und eine sehr gute Belüftung.

Hardshell – für ambitionierte Skiläufer, Rennläufer und Geländeabfahrten

Die Helme bestehen aus einer harten Außenschale, welche mit der Innenschale aus EPS verklebt werden. Durch dieses Produktionsverfahren und einer etwas dickeren Außenschale sind die Helme etwas unanfälliger gegen punktuelle Belastungen und gelten daher als langlebiger im Vergleich zu In-Mold Helmen. Zugleich sind sie aber auch ca. 50g schwerer als vergleichbare In-Mold Helme.

Hybride Skihleme – die Alleskönner?

Die hybriden Skihelme vereinen die Vorteile beider zuvor genannten Varianten . Die obere Teil besteht dabei aus aus einer Hardshell-Außenschale, welche eine hohe Schlagfestigkeit sicherstellt. Der untere Teil besteht aus einem leichten EPS-Schaum. Damit werden Kräfte bei einem Schlag optimal verteilt. Hybride Skihelme eignen sich daher insbesodere für Freerider abseits präparierter Pisten.

Wie wird die richtige Skihelmgröße ermittelt?

Die Passform des Skihelmes ist enorm wichtig. Der Skihelm darf nicht zu eng sein und drücken, da das Tragen dann schnell unangenehm wird. Ebenfalls darf der Helm nicht zu locker sitzen. Im Falle eines Sturzes würde dieser verrutschen, sodass die Schutzwirkung nicht mehr vollständig gegeben ist. Sie haben die richtige Größe gefunden, wenn der Helm auch mit geöffnetem Kinngurt nicht verrutscht. Überprüfen können Sie das, indem Sie mit geöffnetem Kinngurt den Kopf nach unten halten. Ebenfalls sollte der Helm so straff sitzen, dass der Helm beim Kopfschütteln oder Nicken nicht vom Kopf rutscht.

So finden Sie Ihre Skihelmgröße in wenigen Schritten heraus

  • Legen Sie ein Maßband um Ihren Hinterkopf (breiteste Stelle)
  • Führen Sie das Maßband etwas 1cm über den Augenbrauen zusammen
  • Das Messergebnis lässt sich am einfachsten von einer zweiten Person ablesen
  • Die ermittelte cm-Angabe (zb. 57cm) entspricht genau Ihrer Helmgröße (z.B. 54-58cm)
  • TIPP: Liegt die ermittelte Größe genau im Grenzbereich, sollten Sie immer das größere Modell wählen.

Beispiel:

Ihr gemessener Kopfumfang beträgt 58cm. Wenn ein Skihelm nun in Größe 56 – 58 und 58 -60 angeboten wird, wählen den größeren Skihelm (58 – 60). Eine detaillierte Anleitung und eine Skihelm Größentabelle finden Sie hier.

Welche Skibrille ist für meinen Helm geeignet?

Natürlich muss auch die Skibrille zum Skihelm passen. Nur dann ist gewährleistet, dass die Brille nicht ständig verrutscht und auch ihren Dienst nach Vorschrift verrichtet, nämlich die Augen vor Witterungseinflüssen wie Schnee, Wind und Sonne zu schützen. Für die Skihelm Testsieger aus unserer Vergleichstabelle haben wir die passenden Skibrillen mit angegeben. Wir empfehlen, diese gleich mitzukaufen. Denn nicht jede Skibrille passt zu jedem Ski- oder Snowboardhelm. Die Hersteller setzen meist auf unterschiedliche Halterungen und Mechanismen. Beispielsweise setzt der Hersteller Casco auf eine Magnetbefestigung (Magnet Link).

Wann sollte ein Skihelm ausgetauscht werden?

Nach einem Sturz sollte der Skihelm sofort ausgetauscht werden!

Nach einem Sturz sollte der Skihelm immer sofort ausgetauscht werden. Auch wenn Skihelme äußerlich keine Beschädigungen aufweisen, können schon kleinste Haarrisse Ihre Sicherheit gefährden. Aus diesem Grund sollten Sie auch keine gebrauchten Skihelme kaufen. Hier können Sie nie ganz sicher sein, ob der Helm beim Vorbesitzer bereits beschädigt wurde.

Älter als 5 Jahre? Lieber tauschen!

Der TÜV Süd rät den Skihelm nach maximal 5 Jahren auszutauschen. Ausschlaggebend ist hier das Produktionsdatum im Inneren des Helmes. Der Hersteller UVEX gibt für seine Helme eine maximale Nutzungsdauer von 8 Jahren an. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Wann muss der Skihelm gewechselt werden.