Skihelm Test

Auf Skihelmetest.de listen wir die Skihelm Testsieger der anerkannten und glaubw√ľrdigen Testinstitute wie Stiftung Warentest oder √ĖkoTest.¬†Dar√ľber hinaus halten¬†wir f√ľr Sie n√ľtzliche Tipps zum Skihelmkauf bereit.

Die Skisaison 2018 hat begonnen. Doch bevor es auf die Piste geht, sollten Sie sich unbedingt einen sicheren Skihelm oder Snowboardhelm zulegen. Nicht nur der Skiunfall von Michael Schumacher hat gezeigt, wie wichtig ein Kopfschutz beim Skifahren ist ‚Äď in Deutschland verungl√ľcken j√§hrlich etwa 40.000 Skifahrer. Ein Helm kann dabei Kopfverletzungen abmildern oder je nach Aufprallgeschwindigkeit sogar verhindern. Die Ergebnisse des Skihelm Test¬†2018 haben wir f√ľr Sie aufgelistet. Bei den getesteten Modellen handelt es sich um namhafte Hersteller wie Giro, Uvex, Head, Casco oder Atomic. Die Testsieger von Stiftung Warentest finden Sie in der nachfolgenden Tabelle zum Vergleich. Wenn Sie f√ľr Ihr Kind einen neuen Skihelm ben√∂tigen, schauen Sie in den Kinderskihelm Test.

√úbersicht der Skihelm Testsieger von Stiftung Warentest – Vergleichstabelle

      
Platz

Testsieger

2

3

4

5

HerstellerCascoUvexGiroATOMICHead
ModellSP-6 Airwolfp1usNine MipsSavor LFVarius
Preis*ca. ab 177,00 ‚ā¨ bei
ca. ab 63,00 ‚ā¨ bei
ca. ab 98,00 ‚ā¨ bei
ca. ab 79,00 ‚ā¨ bei
ca. ab 103,00 ‚ā¨ bei
Gesamturteil Stiftung Warentest Gut (2,0)Gut (2,0)Gut (2,1)Gut (2,3)Gut (2,3)
Bewertung
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Passende SkibrillenFX-70 MagnetLink
SnowMask
Fire Flash
Snow Strike
Hypersonic
Compass
Onset
Contact
Revell
Photocromic
Horizon
Eigenschaften
KonstruktionIn-MoldHardshellIn-MoldHardshellIn-Mold
Verf√ľgbare Gr√∂√üen (cm)52-54 (S)
54-58 (M)
58-62 (L)
52-55
55-59
59-62
52-55,5 (S)
55,5-59 (M)
59-62,5 (L)
62,5-65 (XL)
53-56
56-59
59-62
52-55
56-59
60-63
GrößenanpassungssystemCasco Disc fit Vario / VerstellradIAS (Individual Adapting System) / VerstellradGiro In Form Fit System / VerstellradAdjustable Fitting System (A.F.S.)3D Fit / Verstellrad
Gewicht (mittlere Größe)ca. 620gca. 480gca. 450gca. 550gca. 490g
VerschlussSteckverschlussRasterverschlussSteckverschlussSteckverschlussSteckverschluss
Bel√ľftungs√∂ffnungen121210812
Regulierbare Bel√ľftung
Einsatzgebiete
EinsatzzweckFreizeit / AllroundFreizeit / AllroundFreizeit / AllroundFreizeit / AllroundFreizeit / Allround
Ski
Snowboard
Features
Skibrillenhalterung
Kamerahalterung
Abnehmbare Ohrenpolster
Audiokompatibel
Pr√ľfnorm
CE EN 1077 (A/B)
ASTM F2040k.A.
Vorteile
  • T√ľv S√ľd und GS gepr√ľft
  • Magnet Link zur Befestigung der Skibrille
  • Innenausstattung wechsel- und waschbar
  • Klimaautomatik f√ľr optimale Bel√ľftung
  • Horizontale und vertikale Gr√∂√üen-Feinjustierung
  • Innenausstattung wechsel- und waschbar
  • Integrierte Kopfbandhalterung f√ľr Skibrille
  • Sehr leicht
  • Seitlicher Aufprallschutz (MIPS)
  • TuneUp Audio System nachr√ľstbar
  • Einstellung der vertikalen Neigung (f√ľr Brillentr√§ger)
  • Ohrpads Audiokompatibel
  • Umgebungsger√§usche gut wahrnehmbar
  • Gute Bel√ľftung durch integriertes Ventilationssystem
Nachteile
  • H√∂heres Gewicht
  • L√ľftung nicht verschlie√übar
  • Umgebungsger√§usche ged√§mpft wahrnehmbar
  • Abgesetzte Skibrille kann √ľber den Helm nach hinten rutschen
  • Fahrger√§usche deutlich h√∂rbar
  • Bel√ľftung nicht verschlie√übar
  • Polster lassen sich nicht alle wechseln
  • Spezielle Passform (Passt nur auf wenige K√∂pfe)
Link zum HerstellerCascoUvexGiroAtomicHead

 

 

Quelle: Skihelme und Snowboardhelme: 10 Markenhelme im Test,  test.de

Die besten Helme im Detail


Der Testsieger – Casco SP-6 Airwolf

Der Casco SP-6 Airwolf punktet mit sehr guter Sto√üd√§mpfung und sehr guter Durchstichfestigkeit. Auch Riemen und Schloss konnten die Stiftung Warentest √ľberzeugen. Damit macht er insgesamt eine sehr gute Figur im Bereich des Unfallschutzes. Ebenso in der Handhabung schneidet der Casco SP-6 Airwolf gut ab. ¬†Bei der Schadstofffreiheit erh√§lt der Skihelm das Pr√§dikat sehr gut. Einziger Nachteil: Mit ca. 620g bei mittlerer Gr√∂√üe wiegt der Helm ca. 140g mehr als der Uvex p1us, welcher ebenfalls mit einer Gesamtnote von 2,0 aus dem Test als Testsieger hervorgeht. Auch die nicht verschlie√übare L√ľftung hatte kleine Punktabz√ľge zur Folge, wenn auch nur im geringen Ma√üe. Zum ausf√ľhrlichen Testbericht

Der zweite Testsieger РUvex p1us

Der Skihelm aus dem Hause Uvex punktet wie auch der gr√∂√üte Konkurrent (SP-6 Airwolf von Casco) mit guter Sto√üd√§mpung und einer sehr guten Durchstichfestigkeit. Riemen und Schloss sind etwas weniger belastbarer, dennoch noch im befriedigenden Bereich. Bei der Handhabung und Komfort schneidet er sogar noch etwas besser als der¬†SP-6 Airwolf ab, wenn auch nur geringf√ľgig. Die Schadstofffreiheit wurde von den Testern ebenfalls mit einem „Gut“ bezeichnet. Die Tester merkten zudem an, dass Umgebungsger√§usche etwas ged√§mpft wahrgenommen werden (subjektives Empfinden). Zum ausf√ľhrlichen Testbericht

Perfekt f√ľr Brillentr√§ger – Giro Nine Mips

Die vertikale Neigung ist bei dem Nine Mips von Giro einstellbar. Damit eignet er sich insbesondere f√ľr Brillentr√§ger sehr gut. Beim Unfallschutz erh√§lt der Nine Mips das Testurteil „Gut“. Wie auch seine Vorg√§nger punktet er insbesondere bei der Durchstichfestigkeit und der Sto√üd√§mpfung. Im Bereich des Komforts und der Schadstofffreiheit macht der Helm ebenfalls eine gute Figur. F√ľr beide Bereiche erh√§lt der Nine Mips die Wertung „Gut“. Der Nine Mips ist √ľbrigens mit ca. 450g einer der leichtesten Helme aus dem Test. Zum ausf√ľhrlichen Testbericht

Unauffällig im Design РAtomic Savor LF

Der Savor LF sitzt bequem und ist dank des¬†Adjustable Fitting Systems (A.F.S.) einfach und schnell anpassbar. Beim Unfallschutz landet der Savor LF von Atomic¬†mit einem guten Wert im Mittelfeld. Auch bei der Handhabung und Komfort sowie bei der Schadstofffreiheit kann der Savor LF sich sehen lassen. Mit ca. 550g (gemessen bei einer mittlerer Gr√∂√üe) ist der Helm einer der schwersten aus dem Skihelm Test. Umgebungsger√§usche sind zudem gut wahrnehmbar. Das f√ľhrt allerdings auch dazu, dass Fahrger√§usche deutlich wahrzunehmen sind.

Guter Helm mit spezieller Passform – Head Varius

Der Head Varius erwies sich im Test der Stiftung Warentest als¬†Helm, welcher eine sehr spezielle Passform besitzt und damit nur auf wenige K√∂pfe passt. Wenn er aber passt, dann √ľberzeugt der Helm sowohl mit guten Eigenschaften beim Unfallschutz und einer sehr guten Bewertung hinsichtlich der Schadstofffreiheit. Bei der Handhabung profitiert der Vario zudem durch das integrierte Ventilationssystem, welches f√ľr eine optimale Bel√ľftung beim Fahren sorgt.

Testverlierer – Diese Helme fielen durch!

Im Skihelm Test der Stiftung Warentest erhielt ein Helm nur das Urteil „Ausreichend“. Ein weitere Skihelm fiel aufgrund von Schadstoffbelastungen im Kinnriemen komplett durch („Mangelhaft“)


Salomon Ranger2 – guter Helm, erf√ľllt aber nicht die EN 1077A

Bei der Zertifizierung werden grunds√§tzlich zwei verschiedene Klassen unterschieden.¬†Skihelme, welche die Klasse B erf√ľllen, reichen f√ľr Hobby Skifahrer aus. Rennl√§ufer sollten hingegen eher zu einem Klasse A zertifiziertem Helm greifen. Da Klasse A Helme auch die Ohren sch√ľtzen (Helmschale¬†reicht bis unter das Ohr), kann man sie dadurch leicht von Klasse B Helmen unterscheiden. Im Skihelm Test hat die Stiftung Warentest alle Helme auf Basis der Klasse A Anforderungen getestet. Erf√ľllte ein Helm diese Anforderung in irgendeiner Disziplin nicht, konnte dieser nur noch mit „Ausreichend“ bewertet werden. Bis auf den Salomon Ranger2 erf√ľllten ¬†alle Helme diese Anforderung. Der Ranger2 konnte allerdings beim Test auf Durchstichfestigkeit nur die Anforderung der Klasse B erf√ľllen.

POC Fornix¬†–¬†Krebserregende Stoffe im¬†Kinnpolster

Der Fornix aus dem Hause POC fiel komplett durch (Testurteil: „Mangelhaft“). Im Kinnriemen und Polster stellten die Tester hohe Mengen an krebserregenden Stoffen fest.

Skihelm Test von √Ėkotest

Auch √Ėkotest hat im Jahre 2015 10 unterschiedliche Produkte unter die Lupe genommen. Da die Hersteller jedes Jahr neue Modelle auf den Markt bringen, k√∂nnen diese teilweise bereits veraltet sein. Das hei√üt aber nat√ľrlich nicht, dass diese Helme schlecht sind.

Diese Skihelme sind „Gut“

Skihelm Kaufberatung ‚Äď darauf m√ľssen Sie achten!

  • Der Ski- oder Snowboardhelm sollte unbedingt die CE EN 1077 A/B Norm erf√ľllen (alle Modelle in der obigen Vergleichstabelle erf√ľllen diese Norm). Mehr zur CE EN 1077 erfahren Sie hier.
  • Der Helm muss fest, darf aber nicht zu eng sitzen. Bei geschlossenen Kinnriemen darf sich der Helm bei Druck auf die Stirnseite der Helmschale nicht nach hinten bewegen lassen oder wackeln. Ebenfalls sollte der Helm auch bei unverschlossenem Kinnriemen bei pl√∂tzlichen Bewegungen nicht verrutschen.
  • Nicht jede Skibrille passt zu jedem Helm. Die Skibrille sollte unbedingt passend zum Helm gekauft werden. In der obigen Tabelle haben wir Ihnen zum Skihelm passende Brillen mit aufgef√ľhrt. Wenn Sie die Skibrille nicht online, sondern im Laden kaufen wollen, nehmen Sie am besten den Skihelm mit
  • Achten Sie auf einen austauschbare Innenausstattung. Durch das Schwitzen kann diese nach mehrmaliger Benutzung¬†unansehnlich werden. Ist sie herausnehmbar l√§sst sich diese einfacher reinigen oder austauschen.
  • Achten Sie auf das Produktionsdatum des Skihelmes. Dies sollte nicht allzu lange in der Vergangenheit liegen. Der T√úV S√ľd empfiehlt den Skihelm aus Sicherheitsgr√ľnden maximal 5 Jahre zu nutzen. Liegt das Datum beim Kauf schon sehr weit in der Vergangenheit, k√∂nnen Sie den Helm weniger lang tragen. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber Wann den Skihelm austauschen?
  • Bei der Anprobe des Helms sollten Sie darauf achten, dass sich der Verschluss auch mit Handschuhen leicht √Ėffnen und Schlie√üen l√§sst.
  • Achten Sie auf eine gute Bel√ľftungs-bzw. W√§rmefunktion. Damit k√ľhlt der Helm an warmen Tagen und w√§rmt, wenn es wieder k√§lter wird. Ein klarer Vorteil im Vergleich zur Skim√ľtze unter der Fahrer bei starker Sonne und k√∂rperlicher Bet√§tigung schnell schwitzt.

Sch√ľtzt ein Skihelm beim Unfall √ľberhaupt?

Leider haben viele Vorfälle in der Vergangenheit gezeigt, dass auch mit Skihelm schwere Kopfverletzungen auftreten können. Hierbei handelt es sich aber meist um sehr schwere Unfälle. Bei mittleren bis kleinen Unfällen kann ein Skihelm dennoch das Verletzungsrisiko deutlich minimieren.

Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) hat Skihelm Tests durchgef√ľhrt, bei denen Skifahrer-Dummys¬† bei 50 km/h mit dem Kopf gegen einen anderen stehenden Dummy prallten. Dabei wurde der Kopf mit dem 93-fachen des K√∂rpergewichtes belastet. Kritiker f√ľhren an, dass bei dieser Wucht ein Skihelm nahezu wirkungslos ist. Doch die meisten Verletzungen beim Skifahren sind ‚ÄúBagatellverletzungen‚ÄĚ. Und die lassen sich mit einem Kopfschutz meist verhindern. Tests haben gezeigt, dass Kopfst√∂√üe bei geringen Geschwindigkeiten, die ohne Helm zu Gehirnersch√ľtterungen f√ľhren w√ľrden, mit Helm kaum ernsthafte Verletzungen nach sich ziehen. Es sind also gerade die kleineren Unf√§lle, bei denen Skihelme wahre Wunder bewirken. Neben dem Aufprallschutz verhindert ein Skihelm auch effektiv Schnittwunden, die bspw. durch herabh√§ngende √Ąste entstehen k√∂nnen.

Gibt es eine Skihelmpflicht in Deutschland?

Nein, bisher gibt es in Deutschland f√ľr Skifahrer keine Helmpflicht. Auch in der Schweiz und in Frankreich gibt es keine Skihelmpflicht. In √Ėsterreich und Italien hingegen schon. Unabh√§ngig davon, ob eine Skihelmpflicht an Ihrem Urlaubsort existiert, raten wir dringend dazu immer einen Helm zu tragen, wenn Sie auf der Skipiste unterwegs sind.

Wer ohne Ski- oder Snowboardhelm fährt, trägt bei einem Unfall eine Teilschuld!

Wenn eine andere Person einen Unfall verschuldet und Sie dabei verletzt werden, k√∂nnen Sie Schadensersatz einfordern. Wenn Sie beim Unfall allerdings keinen Skihelm trugen, so m√ľssen Sie unter Umst√§nden die H√§lfte der Behandlungskosten selbst tragen. Zumindest dann, wenn ein Helm die Verletzungen gemindert h√§tte. So hat es das Oberlandesgericht M√ľnchen in einem Urteil beschlossen (vgl. OLG M√ľnchen, Az.: 8 U 3652-11).

Was bedeutet die Pr√ľfnorm CE EN 1077?

Die europ√§ische Norm CE EN 1077 legt f√ľr Ski- und Snowboardhelme bestimmte Sicherheitskriterien fest, die den Belastungsstandard eines durchschnittlichen Fahrers entsprechen.¬†Nach dieser Norm zertifizierte Helme werden unter anderem zwei wichtigen Sicherheitspr√ľfungen unterzogen:

  • Sto√üd√§mpfungspr√ľfung: Mittels eines Pr√ľfkopfes wird der Skihelm auf Sto√üd√§mpfung untersucht. Dabei werden die wirkenden Kr√§fte an verschiedenen Aufprallpunkten (frontal, seitlich, hinten) gemessen
  • Durchstichfestigkeit bzw. Durchdringungspr√ľfung:¬†Es muss sichergestellt werden, dass spitze Gegenst√§nde – z.B. ein Skistock – den Helm nicht durchdringen k√∂nnen.

Kaufen Sie unbedingt nur Skihelme mit der Norm¬†CE EN 1077. ¬†Alle¬†Modelle in der obigen Vergleichstabelle erf√ľllen diese Norm. Generell werden¬†2 verschiedene Klassen bei Helmen unterschieden.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Klasse A und Klasse B Helmen?

  • Klasse A Helme:¬†Schl√§fen- und Ohrenbereich m√ľssen bei dieser Variante von der Helmschale (Vollschalenhelm) bedeckt sein. Zudem m√ľssen Klasse A Helme eine h√∂here Durchdringungsfestigkeit (Schutz gegen spitze Gegenst√§nde) erf√ľllen. Kleinere √Ėffnungen zur Bel√ľftung und zum H√∂ren sind jedoch erlaubt. Klasse A Helme eignen sich daher f√ľr Rennl√§ufer und Freeride.
  • Klasse B Helme: Diese Helme kommen nicht ganz an das Schutzniveau der Klasse A Helme heran. Daher sind sie aber auch meist komfortabler zu tragen. Sie eignen sich¬†f√ľr alle Hobbyskifahrer. Erkennen k√∂nnen Sie diese Helme an einer kleineren Helmschale (Halbschalenhelm), welche nicht die Ohren komplett mit einschlie√üt. Durch diese Bauform ist die Wahrnehmung von Umgebungsger√§uschen deutlich besser als bei Klasse A Helmen.

Wie unterscheiden sich In-Mold, Hardshell und Hybrid Helme?

In-Mold – ¬†Helme f√ľr gem√§√üigte Skil√§ufer und Hobbyskil√§ufer

Bei der Produktion wird eine schlagfeste Au√üenschicht (Polycarbonat) mit einer Innenschale (expandiertes Polysterol (EPS)) unter Druck und Hitze miteinander verschmolzen. Dadurch entsteht eine nahezu untrennbare Verbindung. Die Au√üenschale wird dabei sehr d√ľnn gehalten. Damit k√∂nnen einige Gramm Gewicht eingespart werden. Durch dieses Produktionsverfahren sind sie¬†dadurch im Schnitt ca. 50g leichter als Hardshell Helme. Die Helmschalen verf√ľgen meist √ľber gro√üe Bel√ľftungs√∂ffnungen und eine sehr gute Bel√ľftung.

Hardshell – f√ľr¬†ambitionierte Skil√§ufer, Rennl√§ufer und Gel√§ndeabfahrten

Die Helme bestehen aus einer harten Außenschale, welche mit der Innenschale aus EPS verklebt werden. Durch dieses Produktionsverfahren und einer etwas dickeren Außenschale sind die Helme etwas unanfälliger gegen punktuelle Belastungen und gelten daher als langlebiger im Vergleich zu In-Mold Helmen. Zugleich sind sie aber auch ca. 50g schwerer als vergleichbare In-Mold Helme.

Hybride Skihleme Рdie Alleskönner?

Die hybriden Skihelme vereinen die Vorteile beider zuvor genannten Varianten . Die obere Teil¬†besteht dabei aus aus einer Hardshell-Au√üenschale, welche eine hohe Schlagfestigkeit sicherstellt. Der untere Teil besteht aus einem leichten EPS-Schaum. Damit werden Kr√§fte bei einem Schlag optimal verteilt. Hybride Skihelme eignen sich daher insbesodere f√ľr Freerider abseits pr√§parierter Pisten.

Wie wird die richtige Skihelmgröße ermittelt?

Die Passform des Skihelmes ist enorm wichtig. Der Skihelm darf nicht zu eng sein und dr√ľcken, da das Tragen dann schnell unangenehm wird. Ebenfalls darf der Helm nicht zu locker sitzen. Im Falle eines Sturzes w√ľrde dieser verrutschen, sodass die Schutzwirkung nicht mehr vollst√§ndig gegeben ist. Sie haben die richtige Gr√∂√üe gefunden, wenn der Helm auch mit ge√∂ffnetem Kinngurt nicht verrutscht. √úberpr√ľfen k√∂nnen Sie das, indem Sie mit ge√∂ffnetem Kinngurt den Kopf nach unten halten. Ebenfalls sollte der Helm so straff sitzen, dass der Helm beim Kopfsch√ľtteln oder Nicken nicht vom Kopf rutscht.

So finden Sie Ihre Skihelmgröße in wenigen Schritten heraus

  • Legen Sie ein Ma√üband¬†um Ihren Hinterkopf (breiteste Stelle)
  • F√ľhren Sie das Ma√üband etwas 1cm √ľber den Augenbrauen zusammen
  • Das Messergebnis l√§sst sich am einfachsten von einer zweiten Person ablesen
  • Die ermittelte cm-Angabe (zb. 57cm) entspricht genau Ihrer Helmgr√∂√üe (z.B. 54-58cm)
  • TIPP: Liegt die ermittelte Gr√∂√üe genau im Grenzbereich, sollten Sie immer das gr√∂√üere Modell w√§hlen.

Beispiel:

Ihr gemessener Kopfumfang betr√§gt 58cm. Wenn ein Skihelm nun in Gr√∂√üe 56 ‚Äď 58 und 58 -60 angeboten wird, w√§hlen den gr√∂√üeren Skihelm (58 ‚Äď 60).¬†Zur detaillierten Anleitung und Skihelm Gr√∂√üentabelle.

Welche Skibrille ist f√ľr meinen Helm geeignet?

Nat√ľrlich muss auch die Skibrille zum Skihelm passen. Nur dann ist gew√§hrleistet, dass die Brille nicht st√§ndig verrutscht und auch ihren Dienst nach Vorschrift verrichtet, n√§mlich die Augen vor Witterungseinfl√ľssen wie Schnee, Wind und Sonne zu sch√ľtzen.¬†F√ľr die Skihelm Testsieger aus unserer Vergleichstabelle haben wir die passenden Skibrillen mit angegeben. Wir empfehlen, diese gleich mitzukaufen. Denn nicht jede Skibrille passt zu jedem Ski- oder Snowboardhelm. Die Hersteller setzen meist auf unterschiedliche Halterungen und Mechanismen. Beispielsweise setzt der Hersteller Casco auf eine Magnetbefestigung (Magnet Link).

Wann sollte ein Skihelm ausgetauscht werden?

Nach einem Sturz sollte der Skihelm sofort ausgetauscht werden!

Nach einem Sturz sollte der Skihelm immer sofort ausgetauscht werden. Auch wenn Skihelme äußerlich keine Beschädigungen aufweisen, können schon kleinste Haarrisse Ihre Sicherheit gefährden. Aus diesem Grund sollten Sie auch keine gebrauchten Skihelme kaufen. Hier können Sie nie ganz sicher sein, ob der Helm beim Vorbesitzer bereits beschädigt wurde.

√Ąlter als 5 Jahre? Lieber tauschen!

Der T√úV S√ľd r√§t den Skihelm nach maximal 5 Jahren auszutauschen. Ausschlaggebend ist hier das Produktionsdatum im Inneren des Helmes. Der Hersteller UVEX gibt f√ľr seine Helme eine maximale Nutzungsdauer von 8 Jahren an. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Wann muss der Skihelm gewechselt werden.